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Die Loterie Romande hält den Besitzstand, um in der Romandie Glücksspiele durchzuführen. 1991 unterzeichnete sie mit dem französischen PMU einen Partnerschafts-Vertrag. Dieser sieht eine langfristige Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen vor.
Seither organisiert die Loterie Romande die Annahme von Pferdewetten in der Romandie.
Die Terminals zur Entgegennahme von Wetten, welche in den sechs Kantonen der Romandie und im Berner Jura installiert wurden, erlauben es den Schweizer Wettern am Gesamtvolumen der PMU-Umsätze in Frankreich teilzuhaben.
Diese Partnerschaft bedingt, dass die Wetter Frankreichs und der Romandie unter den gleichen Spiel-Bedingungen auf die selben Rennen spielen und die gleichen Gewinn-Quoten beziehen können. Ausgenommen davon sind die Rennen in der Schweiz. Über 70% der eingesetzten Beträge werden den Spielern in Form von Gewinnen ausbezahlt. Das bedeutet für die letzten zehn Jahren eine Summe von 600 Millionen Franken an Gewinnen.
PMU Romand gehört zum Bestandteil der Loterie Romande. Durch die Vermittlung der sechs kantonalen Verteilungs-Organe in der Westschweiz, schüttet die Loterie Romande die gesamten Erträge an die aktiven, gemeinnützigen öffentlichen Institutionen im sozialen und kulturellen Bereich, für kulturelles Erbe und die Forschung aus.
Das PMU Romand übergibt für die Betreffenden 12,75% der Brutto-Erträge aus dem Wettbetrieb (Einsätze minus die Gewinne) an die ADEC, um die Pferdezucht und die Organisation attraktiver Pferderennen zu fördern. Dieser Betrag wird von den Netto-Erträgen des PMU Romand abgezogen und die restliche Summe der Erträge der Loterie Romande beigefügt.
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